Technische Störung legt Check-in am Flughafen Düsseldorf zeitweise lahm
Am Flughafen Düsseldorf ist es am Freitagmorgen zu erheblichen Behinderungen beim Check-in gekommen. Eine technische Störung im IT-System sorgte dafür, dass Passagiere ihre Flüge zunächst nicht regulär einchecken konnten. Der Betrieb lief nur eingeschränkt, einige Abläufe mussten improvisiert werden.
IT-Probleme treffen Check-in-Systeme am Morgen
Laut Flughafenangaben trat die Störung in den frühen Morgenstunden auf. Betroffen waren vor allem die automatisierten Check-in-Prozesse, mit denen Fluggesellschaften normalerweise Bordkarten ausstellen und Gepäck annehmen. Die Systeme konnten zeitweise nicht wie gewohnt genutzt werden, was die Abfertigung spürbar verlangsamte.
Der Flughafen sprach von einer technischen Störung im Hintergrundsystem. Details zur Ursache wurden zunächst nicht genannt. Klar war jedoch, dass die Einschränkungen unmittelbar Auswirkungen auf den Passagierbetrieb hatten, insbesondere auf Reisende der frühen Abflüge.
Passagiere müssen mit Wartezeiten und manuellen Abläufen rechnen
Reisende berichteten von längeren Schlangen an den Schaltern. Teilweise wurden Bordkarten manuell ausgestellt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Auch beim Gepäck-Check-in kam es zu Verzögerungen, da die automatisierten Abläufe nur eingeschränkt zur Verfügung standen.
Der Flughafen riet Fluggästen, frühzeitig anzureisen und die Hinweise der vor Ort eingesetzten Mitarbeitenden zu beachten. Zusätzlich informierten Airlines und Airport über Lautsprecherdurchsagen und digitale Anzeigetafeln über die Situation.
- Verlängerte Wartezeiten an den Check-in-Schaltern
- Manuelle Abfertigung von Bordkarten und Gepäck
- Aktuelle Informationen über Anzeigen und Durchsagen
Flugbetrieb läuft weiter – einzelne Verbindungen verzögert
Trotz der Störung konnte der Flugbetrieb am Flughafen Düsseldorf grundsätzlich fortgesetzt werden. Starts und Landungen fanden statt, allerdings teils mit Verspätungen. Ein großflächiger Ausfall des Flugverkehrs blieb aus, dennoch mussten sich viele Reisende auf geänderte Boarding-Zeiten einstellen.
Nach Angaben des Airports arbeiteten IT-Spezialisten und externe Dienstleister parallel daran, die Systeme wieder vollständig stabil zum Laufen zu bringen. Ziel war es, die Check-in-Prozesse so schnell wie möglich zu normalisieren und die Rückstände bei der Abfertigung abzubauen.
Ursachenanalyse und Blick auf die Systemstabilität
Im Anschluss an die Störung soll eine detaillierte Analyse klären, weshalb die IT-Systeme des Check-ins so stark beeinträchtigt waren. Flughäfen gelten als besonders sensible Infrastrukturen, in denen digitale Prozesse eng verzahnt sind. Schon kleinere Ausfälle können spürbare Folgen für den Reiseverkehr haben.
Der Vorfall zeigt erneut, wie abhängig der moderne Flugbetrieb von stabilen IT-Strukturen ist. Betreiber und Dienstleister stehen unter Druck, sowohl technische Redundanzen als auch Notfallpläne regelmäßig zu überprüfen, um bei Störungen schnell reagieren zu können.
Quellen und weiterführende Informationen
- https://www.duesseldorf.de
- https://www.dus.com
- https://www.bmi.bund.de
- https://www.bundespolizei.de
- https://www.luftfahrtbundesamt.de
Quelle: Borkener Zeitung

