Motorola Moto G5: Android-Sicherheitsupdate vom Februar 2019 rollt verspätet an
Für das Motorola Moto G5 steht ein neues Android-Sicherheitsupdate bereit, das den Patch-Stand auf Februar 2019 anhebt. Während viele Nutzer das Gerät längst als „abgehängt“ betrachteten, taucht die Aktualisierung nun doch noch auf ersten Geräten auf – allerdings mit deutlicher Verspätung und einigen Einschränkungen. Ein Blick auf Umfang, Verteilung und mögliche Hintergründe zeigt, was Besitzer des Moto G5 erwarten können.
Überraschendes Lebenszeichen für das Moto G5
Das Moto G5 gehört längst nicht mehr zu den aktuellen Smartphones im Android-Portfolio von Motorola. Umso überraschender ist es, dass nun ein Sicherheitsupdate mit Stand Februar 2019 verteilt wird. Nach Berichten aus der Community wird die Aktualisierung in Wellen ausgerollt und erreicht zuerst bestimmte Regionen und Provider-Varianten.
Die Aktualisierung konzentriert sich ausschließlich auf die Schließung von Sicherheitslücken. Neue Funktionen oder sichtbare Änderungen an der Benutzeroberfläche sind nicht Bestandteil des Pakets. Nutzer erhalten damit vor allem ein Plus an Sicherheit, ohne dass sich das Nutzungserlebnis grundlegend verändert.
Umfang des Android-Sicherheitsupdates Februar 2019
Das Update hebt den Android-Sicherheitsstand des Motorola Moto G5 auf Februar 2019 an. Laut den vorliegenden Informationen umfasst das Paket die von Google veröffentlichten Patches für kritische Schwachstellen im Android-System und in einzelnen Komponenten.
- Schließung mehrerer sicherheitsrelevanter Lücken im Android-Betriebssystem
- Stabilitätsverbesserungen im Hintergrund, ohne neue Features
- Keine Aktualisierung auf eine neue Android-Hauptversion
Motorola liefert damit ein klassisches Wartungsupdate, das die Basisplattform absichert, aber keine größeren funktionalen Sprünge bringt. Für ein älteres Mittelklasse-Smartphone ist dies dennoch ein wichtiges Signal in Bezug auf die laufende Versorgung mit Sicherheitsfixes.
Verfügbarkeit und bekannte Einschränkungen
Die Verteilung des Sicherheitsupdates erfolgt wie üblich per Over-the-Air (OTA). Nicht alle Geräte erhalten die Aktualisierung gleichzeitig, da Motorola das Rollout schrittweise steuert. In einigen Fällen berichten Nutzer, dass das Update zunächst nur auf ungebrandeten Geräten oder bestimmten Ländervarianten auftaucht.
Zu beachten ist zudem, dass das Moto G5 bereits aus dem regulären, eng getakteten Update-Zyklus herausgefallen ist. Besitzer sollten daher nicht mit monatlichen Patches rechnen, sondern eher mit unregelmäßig erscheinenden Sicherheitsaktualisierungen. Wer sein Gerät intensiv nutzt oder sensible Daten darauf speichert, sollte das verfügbare Update dennoch zeitnah installieren.
So prüfen Nutzer das Update auf dem Motorola Moto G5
Ob das Android-Sicherheitsupdate mit Stand Februar 2019 bereits für das eigene Motorola Moto G5 bereitsteht, lässt sich direkt in den Systemeinstellungen kontrollieren. Der Weg führt wie gewohnt über das Einstellungsmenü und den Punkt zur Systemaktualisierung.
- Einstellungen auf dem Moto G5 öffnen
- Zum Bereich Über das Telefon oder System wechseln
- Systemupdates auswählen und nach Updates suchen lassen
- Falls verfügbar, das angezeigte Sicherheitsupdate herunterladen und installieren
Während des Update-Vorgangs sollte das Smartphone ausreichend geladen oder mit dem Netzteil verbunden sein. Außerdem empfiehlt es sich, vor der Installation ein Backup wichtiger Daten anzulegen, um im Fall von Problemen abgesichert zu sein.
Einordnung: Was bedeutet das Update für Moto-G5-Besitzer?
Das verspätete Android-Sicherheitsupdate vom Februar 2019 zeigt, dass Motorola das Moto G5 noch nicht vollständig fallen lässt, auch wenn der Support deutlich ausgedünnt ist. Nutzer erhalten zumindest einen nachgereichten Schutz vor bekannten Schwachstellen und können das Gerät damit etwas beruhigter weiterverwenden.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass das Moto G5 nicht mehr zu den aktiv gepflegten Modellen zählt. Wer auf eine kontinuierliche Versorgung mit aktuellen Sicherheitsupdates angewiesen ist, sollte mittel- bis langfristig den Umstieg auf ein neueres Smartphone mit klar kommunizierter Update-Strategie in Betracht ziehen.
Quellen und weiterführende Informationen
- https://www.motorola.com
- https://www.android.com
- https://www.heise.de
- https://www.golem.de
- https://www.computerbase.de
Quelle: BornCity

