
Microsoft Publisher endet am 1. Oktober in Microsoft 365 – jetzt PUB-Dateien sichern
Für Microsoft Publisher läuft die Zeit ab: Ab dem 1. Oktober 2026 können Microsoft-365-Abonnenten Publisher nicht mehr verwenden. Wer noch PUB-Dateien besitzt, sollte sie deshalb jetzt prüfen und wichtige Dokumente in ein weiter nutzbares Format konvertieren.

Was am 1. Oktober passiert
Microsoft hat das Ende von Publisher bereits länger angekündigt. Nun steht der Termin unmittelbar bevor. In Microsoft 365 ist Publisher ab dem 1. Oktober nicht mehr zugänglich; bestehende PUB-Dateien lassen sich dann nicht mehr mit Publisher aus dem Abo öffnen oder bearbeiten.
Für die unbefristete Kaufversion sieht es etwas anders aus: Deren Support endet am 13. Oktober 2026 zusammen mit Office LTSC 2021 und Office 2021 für Privatanwender. Eine vorhandene Perpetual-Version kann laut Microsoft auch danach grundsätzlich weiter installiert und verwendet werden, erhält aber keinen regulären Support mehr.

PUB-Dateien vorher konvertieren
Microsoft empfiehlt ausdrücklich, vorhandene Publisher-Dateien vor dem 1. Oktober in andere Formate zu überführen. Für Dokumente, die nur noch gelesen oder gedruckt werden sollen, ist PDF meist die sinnvollste Wahl. Soll der Inhalt später weiterbearbeitet werden, können je nach Dokument Word oder PowerPoint geeigneter sein.
- Auf PC, OneDrive und SharePoint nach *.pub suchen.
- Wichtige Originaldateien separat sichern.
- Finale Versionen als PDF exportieren.
- Weiter zu bearbeitende Inhalte zusätzlich in Word, PowerPoint oder einem geeigneten DTP-Format neu aufbauen.
- Bei sehr vielen Dateien die von Microsoft dokumentierte PowerShell-Massenkonvertierung prüfen.
Word und PowerPoint sollen viele Aufgaben übernehmen
Microsoft verweist für typische Publisher-Anwendungsfälle auf andere Microsoft-365-Apps. Newsletter, Programme und verschiedene Papierprojekte lassen sich beispielsweise in Word erstellen; Karten und visuellere Layouts können je nach Zweck auch in PowerPoint umgesetzt werden. Ein vollständiger Ersatz für jede DTP-Funktion ist das allerdings nicht automatisch.

Warum du nicht bis zum letzten Tag warten solltest
Problematisch sind vor allem alte Vorlagen, Vereinshefte, Etiketten, Flyer oder Geschäftsdokumente, die nur noch als PUB-Datei existieren. Sind Schriftarten, Bilder oder verknüpfte Inhalte zusätzlich nicht mehr vorhanden, kann eine spätere Migration deutlich schwieriger werden. Eine kurze Bestandsaufnahme vor dem Stichtag spart deshalb unnötigen Stress.


