Steigerung der Smartphone-Nutzung für den E-Commerce

Die mobile Revolution ist nichts Neues – wir wissen seit zwei Jahren, dass die mobile Internetnutzung zunimmt, mit der Ankündigung von Google, 2018 einen standardmäßigen mobilen Index als ultimative Bestätigung für diesen grundlegenden Wandel einzuführen. Neu ist jedoch die Rolle, die Smartphones jetzt im E-Commerce spielen, wobei Käufer ihre Geräte in allen Phasen der Buyer Journey nutzen, von der Recherche über den Vergleich bis hin zum Check-out.

Black Friday und Cyber ​​Monday bestätigten die unangreifbare Wahrheit, als Adobe am Cyber ​​Monday einen Rekord von 39,9 % des Web-Traffics zu Einzelhandels-Websites meldete, der von Smartphones ausging, wobei ein Rekordumsatz von 1,13 Milliarden Pfund auf Mobilgeräten abgewickelt wurde – ein enormer Anstieg von 12 % als zuvor Jahre.

Beliebte Geräte

Wie vom Marktführer zu erwarten, sind Apple-Geräte wegweisend, wenn es um die Smartphone-Nutzung im eCommerce geht. Die Zahlen zum Cyber ​​Monday zeigen, dass Apple-Benutzer auch mehr für ihre Smartphones ausgeben als ihre Android-Pendants, was darauf hindeutet, dass E-Commerce-Händler am besten mit der Optimierung von Websites und Marketingkampagnen für diejenigen mit iPhones bedient sind.

Anzahl der Personen, die von ihrem Smartphone aus auf eCommerce-Sites zugreifen

eMarketer berechnet, dass mehr als die Hälfte aller britischen digitalen Käufer über ein Smartphone abwickeln, was eCommerce zu einem bedeutenden Teil aller Online-Verkäufe macht. Tatsächlich legt der Bericht nahe, dass mCommerce einen Umsatz von bis zu 35,31 Milliarden Pfund ausmacht. Es wird erwartet, dass diese Zahl auch steigen wird, da die Verbraucher die Transaktionen über ihr Smartphone bequemer machen und die mobilen Zahlungsoptionen ausgefeilter werden. Bis 2021 wird mCommerce voraussichtlich die Hauptquelle für den Einzelhandelsumsatz sein, wobei Prognosen zufolge für 56 % des gesamten mCommerce-Einzelhandelsumsatzes verantwortlich sein wird.

Conversions aus Smartphone-Besuchen

Trotz der Zunahme der Smartphone-Nutzung und des schnellen Wachstums von mCommerce können die Konversionsraten von Smartphones immer noch schwer zu bestimmen sein und sind in einigen Branchen nicht so hoch, wie Sie vielleicht erwarten. Dafür gibt es jedoch eine ähnliche Erklärung – Verbraucher sind von Natur aus Omni-Channel-Kreaturen und es gibt ein seit langem etabliertes Muster der Mehrfachbildschirmnutzung.

Die mobilen Conversion-Raten sind derzeit niedriger als die von Desktop-Geräten, wobei die Zahlen von Marketing Land darauf hindeuten, dass Smartphones nur für 20 % der Conversions verantwortlich sind. Wenn man bedenkt, dass Handys in Bezug auf die tatsächliche Bildschirmzeit die Oberhand haben, erscheint diese Zahl überraschend niedrig. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, welche Rolle Smartphones im Entdeckungs- und Rechercheprozess spielen und die ultimative Desktop- oder Tablet-Konvertierung vorantreiben.

Smartphones sind besonders nützlich in Mikromomenten mit Daten, die darauf hindeuten, dass die Optimierung wichtiger Facetten des mobilen Erlebnisses zu Conversion-Lifts führen kann. Die Konzentration auf die Verbesserung der Seitenladegeschwindigkeit ist beispielsweise entscheidend, um Smartphone-Nutzer zu beschäftigen, während responsive Designelemente wie große Schaltflächen einen Großteil der Reibung eliminieren, die mobile Conversions verhindert.



Quelle von Emmett Brosnan

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