
Neuer iMac mit M6: Apple startet Vorbestellungen ab 1.799 Euro – das ist neu
Apple hat den 24-Zoll-iMac mit M6 vorgestellt. Die Vorbestellung läuft seit dem 28. Oktober 2026, die Auslieferung beginnt am 6. November. In Deutschland startet das All-in-One-Gerät bei 1.799 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Für das Geld bekommst du einen Rechner, bei dem Bildschirm, Computer, Kamera und Lautsprecher in einem schlanken Gehäuse stecken. Doch wie viel ist gegenüber dem Vorgänger wirklich neu?
Mehr Leistung, aber das Display bleibt bei 24 Zoll
Im Einstiegsmodell stecken eine CPU mit zehn und eine GPU mit zehn Kernen. Die teurere Version ab 1.999 Euro bietet jeweils zwölf Kerne. Apple verspricht vor allem Vorteile bei parallelen Aufgaben, Bild- und Videobearbeitung sowie lokal ausgeführten KI-Modellen. Die großen Geschwindigkeitsversprechen aus der offiziellen Apple-Mitteilung beruhen auf Herstellervergleichen; wie stark du sie spürst, hängt natürlich von deinem bisherigen Mac und den eingesetzten Programmen ab.
Das bekannte 24-Zoll-Retina-Display mit 4,5K-Auflösung bleibt erhalten. Hinzu kommen WLAN 7, Bluetooth 6, optional 2,5-Gigabit-Ethernet und je nach Ausstattung bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse. Eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera soll dich bei Videogesprächen automatisch im Bild halten.

Sieben Farben und macOS 27
Bei den Gehäusefarben bleibt Apple seiner Linie treu: Blau, Grün, Pink, Gelb, Violett, Orange und Silber stehen zur Wahl. Tastatur und Maus sind farblich darauf abgestimmt. Als System liefert Apple macOS 27 mit neuen KI-Funktionen. Wer schon ein iPhone besitzt, bekommt außerdem die bekannten Möglichkeiten zum Austausch von Dateien, Fotos und Arbeitsabläufen zwischen den Geräten.
Der Aufbau bleibt angenehm unkompliziert: Bildschirm aufstellen, Strom anschließen, loslegen. Wer dagegen Komponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher oder interne SSD später selbst wechseln möchte, ist bei dieser Geräteklasse weiterhin eingeschränkt. Deshalb lohnt es sich, die gewünschte Ausstattung vor der Bestellung genau anzusehen.
Für wen lohnt sich der neue iMac?
Besonders interessant dürfte der M6-iMac für Besitzer älterer Intel-iMacs sein. Der Sprung bei Leistungsfähigkeit, Schnittstellen und Betriebssystem dürfte dort deutlich ausfallen. Wenn du schon einen gut laufenden M4-iMac nutzt, ist ein Wechsel nicht automatisch sinnvoll. Ein reiner Chipwechsel macht den bisherigen Bildschirm schließlich nicht schlechter.
Das Einstiegsmodell kostet laut Apple 1.799 Euro, das Modell mit zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen beginnt bei 1.999 Euro. Die Geräte sollen ab Freitag, dem 6. November, erhältlich sein. Entscheidend ist am Ende nicht der neue Chipname, sondern ob dir dein aktueller Rechner bei deinen Aufgaben tatsächlich zu langsam geworden ist.


