
Google Beam kommt nach Deutschland: 3D-Videokonferenzen starten in sechs Ländern
Google Beam wird international ausgebaut und kommt dabei auch nach Deutschland. Googles 3D-Videokonferenztechnik soll künftig in insgesamt sechs Ländern verfügbar sein. Die Lösung wird als „HP Dimension with Google Beam“ über HP und ein Netz von 18 Partnern angeboten und unterstützt sowohl Google Meet als auch Zoom.

Deutschland gehört zu den neuen Beam-Märkten
Google nennt die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan als Länder, in die Beam-Systeme geliefert werden. Damit erweitert das Unternehmen die Verfügbarkeit um fünf neue Länder außerhalb des bisherigen US-Schwerpunkts. Für Unternehmen ist vor allem interessant, dass die Technik nicht auf Google Meet beschränkt bleibt, sondern auch mit Zoom zusammenarbeiten soll.

3D-Gespräch ohne Headset
Beam geht aus Googles früherem Project Starline hervor. Das System kombiniert spezielle Kameras, Displaytechnik und KI-gestützte Bildverarbeitung, um Gesprächspartner räumlich darzustellen. Anders als klassische VR-Lösungen soll dafür kein Headset getragen werden. Ziel ist ein stärkeres Gefühl von Blickkontakt und Präsenz bei entfernten Meetings.

Industrious baut ein Testnetz auf
Zusätzlich arbeitet Google mit dem Coworking-Anbieter Industrious zusammen. Ab Oktober sollen Beam-Einheiten an ausgewählten Standorten buchbar und testbar sein. Google versteht dieses Netz als Möglichkeit, die Technik auszuprobieren, ohne direkt ein eigenes System anschaffen zu müssen.
Beam richtet sich zunächst klar an Unternehmen und professionelle Meetingräume. Für private Nutzer ist der Ausbau trotzdem relevant, weil er zeigt, dass die jahrelange Starline-Forschung nun als reales Produkt in weitere Märkte übergeht.
Quelle
Google: Google Beam expands with new regions, partners, and customers
