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iPhone Duo und iPhone 18 Pro: So reagiert die Presse auf Apples neue iPhones

Apple hat am 9. September 2026 gleich zwei iPhone-Neuheiten vorgestellt, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mit dem iPhone Duo wagt der Konzern erstmals den Schritt in den Markt für faltbare Smartphones. Daneben stehen das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max für die klassische Weiterentwicklung der Pro-Reihe – mit neuer Kamera, A20-Pro-Chip, überarbeiteter Kühlung und längerer Akkulaufzeit.

In der ersten Berichterstattung zeigt sich ein klares Bild: Das iPhone Duo zieht deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, während das iPhone 18 Pro vor allem mit gezielten Verbesserungen bei Kamera, Leistung und Laufzeit punktet. Weil die Geräte am 12. September noch nicht regulär im Handel sind, handelt es sich bei den meisten Veröffentlichungen allerdings um Hands-ons und Ersteindrücke, nicht um Langzeittests. Gerade bei Akkulaufzeit, Haltbarkeit des Scharniers und Alltagstauglichkeit des Foldables bleiben deshalb noch Fragen offen.

iPhone Duo: Apples erstes Foldable stiehlt dem Pro die Show

Das iPhone Duo ist Apples erster Versuch, Smartphone und kleines Tablet in einem Gerät zu vereinen. Zusammengeklappt steht ein 5,4 Zoll großes Außendisplay zur Verfügung, geöffnet wächst die Fläche auf 7,6 Zoll. Apple setzt beim inneren Display auf eine spezielle Nanotextur-Oberfläche, die Spiegelungen reduzieren und die typische Falz eines Foldables weniger auffällig machen soll. Beide Displays nutzen dasselbe Seitenverhältnis, damit Inhalte beim Auf- und Zuklappen möglichst nahtlos weiterlaufen.

Apple iPhone Duo geschlossen mit 5,4-Zoll-Display und geöffnet mit 7,6-Zoll-Innendisplay
Bild: Apple

Technisch steckt im Duo ebenfalls der neue A20 Pro. Das Gehäuse setzt auf Titan, Apple nennt außerdem IP68-Schutz. Statt Face ID gibt es Touch ID in der Seitentaste. Im Inneren sitzt eine unter dem Display platzierte FaceTime-Kamera. Auch der Apple Pencil wird unterstützt – ein bemerkenswerter Schritt, weil Apple damit erstmals einen Eingabestift offiziell für ein iPhone vorsieht.

Der Preis macht allerdings sofort klar, wo Apple das Gerät positioniert: Das iPhone Duo startet in Deutschland bei 2.299 Euro. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, ausgeliefert wird ab dem 23. Oktober 2026. Damit liegt das Foldable deutlich oberhalb selbst vieler klassischer Flaggschiffe.

Was die Presse am iPhone Duo besonders lobt

Die erste Überraschung ist weniger, dass Apple ein Foldable gebaut hat, sondern wie ausgereift es bei vielen Hands-ons wirkt. The Verge hebt das gleichmäßige Scharnier, die kaum störende Falz und den flüssigen Wechsel zwischen Außen- und Innendisplay hervor. Auch die verschiedenen Nutzungspositionen – etwa halb geöffnet auf einem Tisch – wirken demnach nicht wie nachträglich aufgesetzte Funktionen, sondern tief in iOS 27 integriert.

Ähnlich positiv fällt der erste Eindruck bei Tom’s Guide aus. Dort wird vor allem der Übergang vom kompakten Smartphone zum großen Innenbildschirm gelobt. Das Gesamtpaket wirke deutlich reifer, als man es bei einem ersten Produkt einer neuen Geräteklasse erwarten könnte.

Auch deutsche Medien sehen das Foldable überwiegend positiv. Golem fasst die ersten US-Reaktionen als weitgehend begeistert zusammen und sieht Apples Stärke vor allem in der Abstimmung von Hardware und Software. Mac Life hebt in seinem Pressespiegel ebenfalls Display, Scharnier und das breite Format hervor. ComputerBase stellt vor allem das überarbeitete iOS, Touch ID und die Pencil-Unterstützung heraus.

Der vielleicht wichtigste Punkt ist die Software. Im aufgeklappten Zustand können zwei Apps nebeneinander laufen, App-Paare lassen sich speichern und iOS 27 passt seine Oberfläche dynamisch an den geöffneten oder geschlossenen Zustand an. Genau hier hat Apple einen Vorteil: Das Unternehmen kontrolliert Hardware, Betriebssystem und den eigenen App-Stack und kann die Übergänge deshalb sehr konsequent gestalten.

Die Falz ist besser – aber nicht verschwunden

Ganz ohne Einschränkungen fällt die Berichterstattung nicht aus. TechRadar zeigte sich beim ersten Hands-on beeindruckt davon, wie wenig die Displayfalte auffällt. Spätere Aufnahmen relativierten diesen Eindruck allerdings: Unter bestimmten Winkeln und bei ungünstigem Licht bleibt die Falz sichtbar. Apple hat das typische Foldable-Problem offenbar stark reduziert, aber nicht physikalisch abgeschafft.

Der österreichische Standard fällt insgesamt ebenfalls positiv aus, kritisiert aber die Qualität der unter dem Innendisplay versteckten Selfie-Kamera deutlich. Außerdem kann die Bedienung je nach Handhaltung weniger komfortabel sein. Genau solche Punkte zeigen, dass ein technisch beeindruckendes Foldable nicht automatisch in jeder Disziplin das bessere iPhone sein muss.

2.299 Euro und einige bewusste Kompromisse

Mit 2.299 Euro ist der Preis die offensichtlichste Hürde. Dazu kommen einige Entscheidungen, die gerade Pro-Nutzer bemerken dürften: Das Duo verzichtet auf Face ID, auf die komplette Pro-Kameraausstattung mit dediziertem Teleobjektiv und auf die variable Blende des iPhone 18 Pro. Auch die Actiontaste fehlt. TechRadar zählt genau diese Punkte als klare Abstriche auf – bewertet das Gesamtkonzept trotzdem als äußerst attraktiv.

Ob der Preis den Foldable-Markt ausbremst, bleibt abzuwarten. Tom’s Guide sammelt Analystenreaktionen, die Apples Einstieg grundsätzlich als wichtigen Impuls für die Geräteklasse sehen, den hohen Einstiegspreis aber zugleich als größte Hürde für eine schnelle Verbreitung bewerten.

iPhone 18 Pro: weniger spektakulär, aber für viele das wichtigere Modell

Während das Duo die Schlagzeilen beherrscht, wirkt das iPhone 18 Pro fast konservativ. Das ist aber nur auf den ersten Blick langweilig. Apple setzt beim neuen Pro-Modell auf eine 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera mit variabler Blende. Vier Blendenstufen von f/1.48 bis f/4.0 können automatisch oder über die neuen Pro-Steuerungen gewählt werden. Dazu kommen der A20 Pro, eine neue Vapor-Chamber-Kühlung und ein kleineres Dynamic Island.

Apple iPhone 18 Pro in den verfügbaren Farbvarianten
Bild: Apple

Apple bietet das iPhone 18 Pro mit 6,3-Zoll-Display und das Pro Max mit 6,9 Zoll an. Für das Pro Max nennt Apple bis zu 43 Stunden Videowiedergabe. In Deutschland startet das iPhone 18 Pro mit 256 GB bei 1.449 Euro, das Pro Max bei 1.599 Euro. Vorbestellungen beginnen am 12. September um 14 Uhr, Verkaufsstart ist am 18. September 2026.

So fällt die Presse zum iPhone 18 Pro aus

TechRadar sieht vor allem die neue Kamera und die zusätzlichen manuellen Einstellungen als gute Gründe für ein Upgrade. Gleichzeitig bleibt der Eindruck: Das iPhone 18 Pro ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers und kein kompletter Neustart. Neben einem faltbaren iPhone wirkt selbst eine technisch interessante neue Kameraöffnung zwangsläufig weniger spektakulär.

Auch bei der variablen Blende lohnt sich ein nüchterner Blick. The Verge weist darauf hin, dass eine variable Blende bei einem kleinen Smartphone-Sensor nicht automatisch denselben Effekt erzielt wie bei einer großen Systemkamera. Der größere praktische Vorteil könnte die besonders lichtstarke maximale Öffnung von f/1.48 sein – also mehr Licht bei schwierigen Bedingungen und zusätzliche kreative Kontrolle für Foto- und Videoaufnahmen.

Tom’s Guide bewertet Kamera, A20 Pro, Kühlung und Laufzeit positiv, stellt diesen Verbesserungen aber den höheren Preis und das weiterhin sehr vertraute Design gegenüber. Das trifft den bisherigen Pressetenor ziemlich gut: Beim Pro-Modell geht es weniger um einen Wow-Effekt als um Verbesserungen in Bereichen, die im Alltag tatsächlich zählen.

Wer berichtet über Apples neue iPhones?

Die Vorstellung wird international breit begleitet. Neben Apple selbst als Primärquelle berichten unter anderem The Verge, TechRadar, Tom’s Guide, Golem, ComputerBase, Mac Life und Der Standard ausführlich über die neuen Modelle. Auffällig ist, dass die meisten frühen Hands-ons beim iPhone Duo dieselben Stärken nennen: Displayformat, Scharnier, reduzierte Falz und die Integration in iOS 27. Bei der Kritik wiederholen sich vor allem Preis, Kamera-Kompromisse und die Frage, wie sich das Scharnier über Jahre bewährt.

iPhone Duo oder iPhone 18 Pro? Die wichtigsten Unterschiede

MerkmaliPhone DuoiPhone 18 Pro / Pro Max
Display5,4 Zoll außen / 7,6 Zoll innen, faltbar6,3 Zoll / 6,9 Zoll
ChipA20 ProA20 Pro
EntsperrenTouch ID in der SeitentasteFace ID
Kamera-SchwerpunktDual-Kamera, Foldable-Funktionen48-MP-Pro-Fusion-System mit variabler Blende
Multitaskingzwei Apps nebeneinander, App-Paareklassisches iPhone-Layout
Preis in Deutschlandab 2.299 Euroab 1.449 Euro / Pro Max ab 1.599 Euro
Vorbestellung16. Oktober 202612. September 2026, 14 Uhr
Verkaufsstart23. Oktober 202618. September 2026

Wer ein möglichst ausgereiftes Kamera-System, lange Laufzeit und das bekannte iPhone-Konzept sucht, dürfte mit dem 18 Pro oder Pro Max besser fahren. Das Duo richtet sich dagegen an Nutzer, die wirklich von einem größeren Arbeits- und Medienbildschirm in der Hosentasche profitieren – und bereit sind, für dieses neue Format sowohl finanziell als auch bei einzelnen Ausstattungsdetails Kompromisse einzugehen.

Das vorläufige Pressefazit: Apple liefert beim Duo mehr als nur einen Hingucker

Nach den ersten Hands-ons ist das iPhone Duo mehr als eine verspätete Antwort auf Samsung, Google und andere Foldable-Anbieter. Der bisherige Pressetenor spricht dafür, dass Apple vor allem bei Scharnier, Displayabstimmung und Softwareintegration vieles richtig gemacht hat. Die Begeisterung ist auffällig breit – aber sie ist noch kein Beweis für Alltagstauglichkeit über Monate oder Jahre.

Der Preis, die reduzierte Kameraausstattung, Touch ID statt Face ID und die noch offene Langzeitfrage beim Faltmechanismus verhindern ein uneingeschränktes Urteil. Genau deshalb dürfte es spannend werden, wenn im Oktober die ersten ausführlichen Tests erscheinen.

Beim iPhone 18 Pro ist die Ausgangslage beinahe umgekehrt: weniger Wow-Effekt, dafür ein klarer Fokus auf Bereiche, die jeden Tag zählen. Kamera, Kühlung, Leistung und Akkulaufzeit sind klassische Pro-Themen – und genau dort scheint Apple sinnvoll nachgelegt zu haben. Wer also nicht unbedingt ein faltbares Display braucht, bekommt mit dem 18 Pro vermutlich das rationalere Gesamtpaket.

Quellen und weiterführende Berichte

Computer4You

Hi, hier sollten ja eigentlich ein paar Dinge über mich stehen, wie zum Beispiel: dann und dann hier und dort geboren, da herumgekommen und dort nicht weg gekommen, nachdem er dieses und jenes gemacht hat, aber jetzt eben doch was anderes macht, entgegen seiner damaligen Vorstellungen und Wünsche. Viel Spaß beim Lesen.

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